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Lexikon
In unserem Lexikon finden Sie alle Begriffe rund um den Fitness und Hardcorebereich. Wählen Sie einen Anfangsbuchstaben oder wählen Sie das Wort direkt aus!
| 4-Hydroxyisoleucin |
| 4-Hydroxyisoleucin eine Aminosäure aus Bockshornklee wird in der Diabetestherapie eingesetzt und verstärkt die Insulinausschüttung. |
| Abdomen |
| Bauch |
| Abduktion |
| Abspreizung |
| Acetacetat |
| siehe Ketonkörper |
| Aceton |
| siehe Ketonkörper |
| Acidose |
Absenkung des pH-Wertes im Blut.
Ursachen
Zufuhr von Säuren mit der Nahrung (Citronensäure, Apfelsäure) Ketonkörper im Überschuss, die nicht zu Energiegewinnung genutzt werden können, z. B. bei anaboler Diät.
Glucose wird anaerob (ohne Sauerstoff) zu Lactat abgebaut, z. B. bei längerer grosser Muskelanstrengung. Beim Abbau von schwefelhaltigen Aminosäuren (Cystein und Methionin), z. B. bei stark fleischhaltiger Ernährung. Die Niere des gesunden Menschen ist in der Lage, den Säure-Basenhaushalt auch in solchen Extremsituationen sowie extrem einseitiger Ernährung zu regulieren.
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| Actin |
Actin ist das am häufigsten vorkommende Protein in der Zelle. Actin und Myosin sind im Zusammenspiel für die Muskelkontraktionsvorgänge und andere Bewegungsvorgänge verantwortlich. |
| Adaptation |
| Anpassung |
| Adduktion |
| Heranführung |
| Adenosintriphosphat |
| siehe ATP |
| Adipositas |
Fettsucht. Grad I: BMI 30-35 GradII: BMI 35-40 GradIII: BMI >40 schwere Adipositas |
| Adipös |
| fettleibig |
| Adrenalin |
| siehe Catecholamine |
| Aerob |
| unter Sauerstoffverbrauch |
| Alanin |
| siehe Aminosäuren |
| Alkalose |
| Verschiebung des pH-Wertes im Blut in Richtung basisch (alkalisch). Das Gegenteil der Acidose. |
| Allergen |
Ein Allergen löst eine allergische Reaktion aus, wenn es in den menschlichen Körper gelangt und dort als "körperfremd" erkannt wird.
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| Alphalinolensäure |
| Mehrfach ungesättigte Fettsäure (enthält 3 Doppelbindungen), wird von Pflanzen gebildet. |
| Aminosäuren |
Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine (Eiweiße). Von den in der Natur vorkommenden Aminosäuren findet man 20 in Proteinen wieder.
Man unterscheidet zwischen essentiellen und nichtessentiellen Aminosäuren. Die 8 essentiellen (Valin, Leucin, Isoleucin, Threonin, Methionin, Lysin, Phenylalanin, Tryptophan) -bei Kleinkindern kommt noch Histidin dazu- können vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.
Die nichtessentiellen Aminosäuren (Glycin, Alanin, Cystein, Tyrosin, Serin, Aspartat, Asparagin, Glutamat, Glutamin, Prolin, Arginin, Histidin) können im menschlichen Stoffwechsel hergestellt werden.
Aus allen Aminosäuren, die in Proteinen vorkommen, mit Ausnahme von Lysin und Leucin kann der Körper Glucose herstellen. Man nennt sie deshalb glucogene Aminosäuren |
| Ammoniak |
| Ammoniak entsteht im Stoffwechsel beim Abbau von Aminosäuren und wird als Harnstoff im Urin ausgeschieden. |
| Amylase |
| Enzym zum Abbau von Stärke. Wird von den Speicheldrüsen im Mund und von der Bauchspeicheldrüse gebildet. Wenn man ein stärkehaltiges Lebensmittel (z.B. Brot) lange genug kaut, schmeckt es plötzlich süß. |
| Anabol |
Anabol bedeutet aufbauend. Umfasst alle Stoffwechselvorgänge, die dem Aufbau dienen. Im Bodybuilding wird dieser Begriff hauptsächlich für Muskelaufbau gebraucht, "anabol" bezieht sich aber genauso auch auf Fettgewebe u. a.
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| Anabole Diät |
Die anabole Diät (ketogene Diät) ist eine Ernährungsform bei der weitgehend auf Kohlenhydrate verzichtet wird. Die Energie, die der Körper braucht, wird aus dem zugeführten Fett oder aus den Fettsäuren der Körperfettdepots gewonnen. Beim Abbau des Körperfetts entstehen in der Leber die sogenannten Ketonkörper (daher der Name ketogene Diät), die dann zu den Organen und den Muskeln transportiert und dort zur Energiegewinnung benutzt werden. Einer der Ketonkörper die entstehen, ist Aceton, was den eigenwilligen Geruch der Menschen ausmacht, die sich in Ketose befinden. Eine ausführliche Beschreibung der ketogenen Diät finden Sie im Buch "Die anabole Diät" von Stephan Korte und Klaus Arndt. |
| Anaerob |
| unter Abwesenheit von Sauerstoff |
| Analgesie |
| Schmerzbekämpfung |
| Anorexie |
| Magersucht |
| Antagonist |
| Gegenspieler |
| Antioxidans |
| Antioxidantien sind Substanzen, die den Körper vor dem Angriff freier Radikale schützen, z. B. Vitamin C, E, A und viele sekundäre Pflanzenstoffe. |
| Antioxidantien |
| siehe Antioxidans |
| Aorta |
| Hauptschlagader |
| Arginin |
siehe Aminosäuren
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| Arterie |
| vom Herz wegführendes Gefäß, transportiert sauerstoffreiches Blut (Ausnahme: Lungenarterie) |
| Arteriosklerose |
| Arterienverkalkung. Verdickung, Verhärtung und Verengung der Blutgefäße. Fettreiche Kost und schlecht eingesteller Diabetes mellitus können diese krankhafte Veränderung auslösen. |
| Arthritis |
| Gelenkentzündung |
| Arthrose |
| degenerative Gelenkerkrankung (Verschleiß) |
| Ascorbinsäure |
| siehe Vitamin C |
| Asparagin |
siehe Aminosäuren
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| Asparaginsäure |
siehe Aminosäuren
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| Aspartam |
Süßstoff (Süßungsmittel) mit der 200fachen Süßkraft von Haushaltszucker. Besteht aus den beiden Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure. Aspartam ist nicht hitzestabil. |
| Atkins-Diät |
| Die Atkins-Diät ist eine sehr kohlenhydratarme bzw. -freie Diätform, die auf der Theorie beruht, dass Kohlenhydrate dick machen, weil sie Insulinausschüttung bewirken, was den Fettabbau zum Erliegen bringt. |
| Atmungskette |
Als Atmungskette bezeichnet man den Prozess in dem aus den abgebauten Nährstoffen ATP (Adenosintriphosphat) produziert wird. ATP ist der Energiespeicher der Zelle.
Dieser Prozess findet in den Mitochondrien der Zelle statt.
Beim Abbau der Nährstoffe entsteht Wasserstoff, der mit dem Sauerstoff (aus der Lungenatmung) kontrolliert zusammengebracht wird. Es entsteht Wasser. Dabei wird eine große Menge Energie frei, die entweder als Wärme frei wird oder chemisch in Form des energiereichen ATP gespeichert wird. ATP liefert so später die Energie für Stoffwechselvorgänge.
Dieser Vorgang kann nur ablaufen, wenn die Membran (Hülle) der Mitochondrien intakt ist. Entkoppler der Atmungskette z. B. DNP (Dinitrophenol), wie sie (mit Todesfolgen!!!!) in unverantwortlichen Diätpillen eingesetzt werden, zerstören die Membran und verhindern damit die Energiespeicherung |
| ATP |
ATP ist die Abkürzung für Adenosintriphosphat. ATP besteht aus Adenin, Ribose und 3 Molekülen Phosphorsäure.
ATP entsteht in der Atmungskette. Es speichert die beim Abbau von Nährstoffen anfallende Energie und speist damit wiederum alle energieverbrauchenden Prozesse in der Zelle. Dabei verbraucht es sich zu ADP (Adenosindiphosphat), was mit Hilfe von Creatin wieder zu ATP regeneriert werden kann.
In der Medizin findet ATP Anwendung als gefäßerweiterndes Mittel.
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| Avitaminose |
| Vitaminmangelerkrankung |
| Ballaststoffe |
| Ballaststoffe sind große unverdauliche Nahrungsbestandteile z.B. Pflanzenbestandteile Cellulose, Lignin und Apfelpektin. Sie passieren den Darm unverändert und wirken sich positiv auf die Verdauung aus, indem sie Wasser einlagern und die Darmbewegung fördern. Ballaststoffe liefern kaum Kalorien. Ein geringer Teil wird von der Bakterienflora des Dickdarm verstoffwechselt. Dabei entsteht Butyrat, was gegen Darmkrebs schützt |
| BCAAs |
BCAA: ist die englische Abkürzung für branched chain amino acid. Die deutsche Bezeichnung lautet verzweigtkettige Aminosäuren.
Dazu gehören Valin, Leucin und Isoleucin. BCAAs sind essentielle Aminosäuren d. h. sie können vom Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.
BCAAs dienen dem Muskel nicht nur als Baustein für Proteine (wie die anderen Aminosäuren auch) sondern sie sind zusätzlich Energielieferant. Wenn nämlich die Glycogenreserven des Muskels aufgebraucht sind, müssen in einem Vorgang der Gluconeogenese heißt, Aminosäuren zu Glucose umgewandelt werden. Das geht besonders gut mit BCAAs. Ausserdem haben sie die Eigenschaft bei der Aufnahme aus dem Darm nicht in die Leber sondern sofort in den Muskel transportiert zu werden.
BCAAs verbessern die Regeneration, dienen als Energielieferant, sind am Eiweißaufbau (Proteinsynthese) und somit am Muskelaufbau beteiligt.
BCAAs sind besonders wichtig im Rahmen einer Diät. |
| Beta-Carotin |
| Vitaminvorstufe (Provitamin) für Vitamin A |
| Beta-Hydroxybutyrat |
| siehe Ketonkörper |
| Beta-Oxidation |
| Verbrennung (Oxidation) der Fettsäuren zur Energiegewinnung. Findet in den Mitochondrien statt. |
| Bioimpedanz |
Bioimpedanz ist eine Messung zur Körperfettbestimmung, die auf Ionenleitfähigkeit (also der Menge an gelösten Teilchen in Wasser) beruht. Hierbei handelt es sich um eine sehr ungenaue Methode, die keine verlässlichen Werte ergibt. |
| Biologische Wertigkeit |
Die biologische Wertigkeit gibt an, wie effizient ein Nahrungsprotein in körpereigenes Protein umgesetzt werden kann. Je höher der Wert desto besser. Je mehr essentielle Aminosäuren das Protein enthält und je ähnlicher die Aminosäurezusammensetzung dem körpereigenen Aminosäuremuster ist, desto hochwertiger ist das Eiweiß.
Als Bezugswert gilt Vollei-Eiweiß mit dem Wert 100. |
| Biotin |
Biotin oder auch Vitamin H, ist Bestandteil von Enzymen des Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsels.
Vorkommen: Leber, Eigelb, Erdnüsse, Hefe, Haferflocken auch die menschliche Darmflora produziert Biotin.
Biotin kann von einem Bestandteil des rohen Eis (Avidin) gebunden und somit abgefangen werden. Ein Grund Eier nicht ungekocht zu verzehren. |
| Blutfette |
| Als Blutfette werden die im Blutplasma vorkommenden Fette Cholesterin, Trigylceride und freie Fettsäuren zusammengefasst. |
| Blutzucker |
| Glucose im Blut |
| Blutzuckerspiegel |
Konzentration der Glucose im Blut
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| BMI |
BMI ist die englische Abkürzung für "Body Mass Index", einer Formel zur Berechnung von Übergewicht.
Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht in kg geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in m BMI = Körpergewicht : (Körpergröße in m)*2. Einheit kg/m2.
Ein BMI von 19-25 wird als "Normalgewicht" erachtet, mit 30 gilt man als adipös (fettleibig) und 40 bedeutet Alarmstufe, da dieser Wert mit einem erhöhten Herzinfarkt- und Diabetesrisiko einhergeht.
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| Botenstoffe |
| Botenstoffe sind Hormone oder hormonähnliche Substanzen, die von Körperzellen oder Drüsen ausgeschüttet werden und in anderen Zellen biochemische Abläufe auslösen. |
| Broca-Formel |
Formel zur Berechnung des Normalgewichts (heute nicht mehr verwendet) wünschenswertes Gewicht: Körpergröße minus 100. |
| Bromelain |
| Enyzm aus der Ananas. Bromelain spaltet Proteine. Wird bei Verdauungstörungen und bei entzündlichen Erkrankungen (Sehnenentzündung) verabreicht. |
| Broteinheit |
Einheit zur Berechnung der Kohlenhydrate in Lebensmitteln. Wichtig für Diabetiker.
1 BE (Broteinheit) = 12 g Kohlenhydrate |
| Bulimia nervosa |
| "Ess-Brech-Sucht" ist eine meist psychisch bedingte Essstörung bei der große Mengen Nahrungsmittel innerhalb kurzer Zeit zugeführt und anschließend wieder erbrochen werden. |
| Calciferol |
| siehe Vitamin D |
| Calcitonin |
| siehe Schilddrüsenhormone |
| Cancerogen |
| krebsauslösend |
| Carnitin |
Carnitin ist unverzichtbar für den Transport von Fettsäuren zum Ort der Verbrennung. Der Abbau der Fettsäuren zur Energiegewinnung findet in der Zelle in den sogenannten Mitochondrien statt (Kraftwerke der Zelle). Die Fettsäuren können die Membran (Hülle) der Mitochondrien nicht durchdringen. Als Transporter dient das Carnitin. Es bindet eine Fettsäure an der Außenseite der Mitochondrien und schleust sie ein. Auf der Innenseite der Mitochondrien lässt es die Fettsäure wieder frei und diese kann dort verbrannt (zur Energiegewinnung benutzt) werden. Je mehr Carnitin in der Mitochondrienhülle sitzt, umso mehr Fettsäuren können transportiert werden. Carnitin ist also eine Schlüsselsubstanz für die Fettverbrennung.
Carnitin kann vom Köper aus Lysin und Methionin gebildet werden. Der Mensch produziert täglich ca 16 mg. Mit der Nahrung nimmt man ebenfalls Carnitin auf und zwar abhängig vom Ernährungsverhalten zwischen 0 und 1000 mg (Durchschnitt 100-300 mg bei ausgewogener Mischkost).
Besonders hoch ist der Carnitin-Bedarf von Ausdauersportlern und Vegetariern, letztgenannte nehmen kaum Carnitin mit der Nahrung auf.
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| Carnivor |
| Fleisch-fressend (Fleischfresser) |
| Carotinoide |
Vorstufen des Vitamin A. Vorkommen: in vielen Pflanzen aber auch Tieren Gelb-rote Farbe |
| Casein |
Casein ist ein weiterer Begriff für Milchprotein. Natürliches Kuhmilchprotein setzt sich aus 20% Wheyprotein und 80% Casein (Milcheiweiß) zusammen. Casein hat zwar eine niedrigere biologische Wertigkeit als Wheyprotein, aber es weist trotzdem interessante Eigenschaften auf, z. B. seinen hohen Glutamingehalt. Außerdem ist Casein gekennzeichnet durch langsame Verdaubarkeit und Resorption. Es wird also über Stunden hinweg langsam resorbiert und führt daher zu einem über lange Zeit erhöhten Aminosäurespiegel im Blut. Dieser ständige erhöhte Aminosäurespiegel wirkt anti-katabol (d. h. dem Muskelabbau entgegen).
Casein ist daher die ideale Proteinquelle vor dem Schlafengehen und im Rahmen einer kalorienreduzierten Diät, wo es besonders wichtig ist, den Aminosäurespiegel im Blut über lange Zeit konstant zu halten um katabolen Prozessen (Proteinabbau) entgegen zu wirken.
Zu bemerken ist, dass der Milchzuckergehalt mit 4-10% etwas höher ist als beim Wheyprotein. Bei Menschen die an einer Milchzuckerunverträglichkeit leiden, treten durch die Zufuhr von Casein häufiger Verdauungsprobleme auf. |
| Catecholamine |
Zu den Catecholaminen gehören Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin (Vorstufe von beiden). Sie werden im Nebennierenmark aus der Aminosäure Tyrosin hergestellt. Die Catecholamine Adrenalin und Noradrenalin aktivieren bzw. hemmen über alpha- und beta-Rezeptoren bestimmte Zielzellen.
Bronchien: Erweiterung der Blutgefäße Verbesserte Atmung
Fettgewebe: Fett-Abbau und Fettsäure-Freisetzung
Herz: Frequenz-Erhöhung Schlagkraft-Erhöhung Blutdruck-Anstieg
Leber: Glycogen-Abbau Glucose-Freisetzung
Magen-Darm-Trakt: Verengung der Blutgefäße
Skelettmuskel: Erhöhung der Durchblutung Glycogen-Abbau
ZNS: Antrieb, erhöhte Aufmerksamkeit
Eine Aktivierung des vegetativen Nervensystems (durch Catecholamine) ist eine Reaktion des Körpers um höchste Leistungsfähigkeit herzustellen, wie z. B. bei Kampf und Flucht erforderlich.
Produkte für die Fettverbrennung wie z. B. ECA2 entfalten ihre Wirkung über diesen Mechanismus.
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| Cellulose |
Cellulose ist einen Kohlenhydratkette aus Pflanzen. Sie ist ein Strukturkohlenhydrat zum Aufbau von Pflanzenzellwänden. Der Mensch besitzt keine Enzyme um die Zuckerketten dieses Kohlenhydrates zu spalten, kann Cellulose also nicht verdauen. Deswegen liefert Cellulose keine Energie (Kalorien).
In der Lebensmittelindustrie wird Cellulose als Füllstoff eingesetzt. |
| Chitosan |
Chitosan kann im Zusammenhang mit einer fachkundigen Beratung als "Fettblocker" eingesetzt werden. Weil es vom Körper nicht verwertet werden kann, wird es in der Regel zusammen mit gebundenen Fetten unverdaut wieder ausgeschieden. Bei sachgerechter Anwendung kann so der Verdauung unter Umständen eine durchaus energetisch relevante Menge an Fetten entzogen werden.
Wird aus dem Panzer von Krustentieren gewonnen. |
| Cholesterin |
Cholesterin (Cholesterol) ist ein wichtiger Bestandteil von Zellmembranen (Aussenhülle der Zellen) und dient als Vorstufe für die Synthese der Steroidhormone (z. B.Testosteron, Östrogen). Im menschlichen Körper entstehen über 90% des Cholesterins im Darmtrakt und in der Leber. In der Leber wird Cholesterin auch abgebaut. Wichtigstes Abbauprodukt sind dabei die Gallensäuren. Ist der Cholesterinspiegel zu hoch, besteht u.a. die Gefahr von Arterienverkalkung. Der Tagesbedarf liegt bei 1 g und könnte vom Körper vollständig in Eigensynthese gedeckt werden. Während pflanzliche Lebensmittel kaum Cholesterin enthalten, kommt es bei tierischer Kost in grösseren Mengen in Ei, Leber, Gehirn und Fleisch vor. |
| Cholin |
Cholin kommt in Eidotter, Leber, Getreide, Hülsenfrüchten und Frischmilch vor. Ein Erwachsener braucht täglich ca 0,5 g. Kann bei Bedarf auch von Leber und Darmwand synthetisiert werden. Grundsubstanz für Acetylcholin (Überträgersubstanz im Nervensystem) und Vorstufe von Lecithin (Phosphatidylcholin). Es erfüllt eine Funktion im Leberschutz. Ein Mangel kann Ursache für eine Fettleber sein. |
| Chondroitin |
Chondroitin kommt in vielen tierischen Geweben, vor allem aber im Knorpel vor. Es bewirkt eine Wassereinlagerung und schützt somit den Knorpel vor Abnutzung wie z. B. bei Belastung. Wird in der Arthrosetherapie eingesetzt, meist mit Glucosamin zusammen. |
| Chondroprotektiva |
| Substanzen, die den Gelenkknorpel schützen sollen (z.B Chondroitin, Glucosamin) |
| Chrom |
Chrom ist ein Spurenelement. Es wird der Diabetestherapie eingesetzt, weil es die Wirkung des Insulins verbessert. Die Form in der Chrom am besten vom Körper aufgenommen werden kann ist Chromiumpicolinat.
Außerdem soll Chrom Muskelaufbau und Fettabbau fördern. |
| Chromiumpicolinat |
Nähere Infos siehe Chrom.
Chrompicolinat ist die Form in der Chrom als Nahrungsergänzung angeboten wird.
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| Chylomikronen |
| Lipoproteine, die Triglyceride aus der Nahrung im Blut transportieren. |
| Chymotrypsin |
| Enzym aus dem Pankreas, das die von Pepsin und Trypsin begonnene Eiweißverdauung abschließt. |
| CLA |
CLA ist die Abkürzung für den englischen Begriff conjugated linoleic acid = konjugierte Linolensäure.
CLA ist ein Gemisch von besonderen Fettsäuren, die von Bakterien im Rinderdarm hergestellt werden. Es gibt unterschiedliche Formen (Isomere) der CLA, die unterschiedliche positive Effekte haben. So z.B. fördern sie den Aufbau fettfreier Körpermasse bei Gewichtszunahme. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass CLA das Immunsystem stärkt und damit schützend vor Diabetes und Krebs wirkt. |
| Clavicula |
| Schlüsselbein |
| Cobalamin |
| siehe Vitamin B12 |
| Coffein |
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| Colitis |
| Entzündung des Dickdarms |
| Collagen |
| Bindegewebe |
| Colon |
| Dickdarm |
| Colostrum |
Vormilch. Die Milch, die die Mutter in den ersten 24-72 Std für den Säugling produziert. Sie besitzt eine besonders hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren, Vitaminen und Immunglobulinen (zur Abwehr von Bakterien, Viren u.a. Krankheitserregern).
Colostrum von der Kuh soll beim Menschen angeblich die gleiche Wirkung zeigen.
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| Cortisol |
Cortisol ist ein körpereigenes Hormon (Steroidhormon), das von den Nebennieren gebildet wird. Es reguliert den Wasser- und Salzhaushalt, führt zu vermehrter Glucoseausschüttung ins Blut, vermehrtem Abbau von Protein ( kataboles Hormon!!!) und unterdrückt das Immunsystem (wirkt daher entzündungshemmend).
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| Cranium |
| Schädel |
| Creatin |
Creatin (von griech. creas=Fleisch) ist ein körpereigener Stoff, der v. a. in der Muskulatur enthalten ist: 95% in der Skelettmuskulatur, die restliche Menge in Herz, Gehirn und Hoden. Der Creatin-Gehalt in den Muskeln ist u. a. verantwortlich für die Dauer, mit welcher diese belastet werden können.
Der Körper verbraucht am Tag durchschnittlich etwa 2 g Creatin. Diese Menge wird zur einen Hälfte (ca. 1 g) über körpereigene Synthese mit Hilfe der Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin, zur anderen Hälfte über die Nahrungsaufnahme wieder ersetzt. In der Nahrung kommt Creatin hauptsächlich in Fleisch, Fisch und anderen tierischen Nahrungsmitteln vor. Dabei enthält z.B. 1 kg Muskelfleisch vom Rind bis zu 5g Creatin.
Creatin erfüllt seine Funktion in der Zelle als Creatinphosphat, in dem es hilft das ATP (Energiespeicherform) zu regenerieren.
Creatinmonohydrat ist eines der populärsten Supplements im Kraftsportbereich. Seine kraftsteigernde Wirkung wurde 1995 wissenschaftlich nachgewiesen. Zudem erhöht es das Zellvolumen und schafft so die Voraussetzung für Muskelwachstum.
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| Creatinphosphat |
| Energiereiche Verbindung zur schnellen Energiebereitstellung. Überträgt die energiereiche Phosphatgruppe auf ADP um ATP zu regenerieren. Für kurze Belastungen (bis 10 sec). |
| D-Myo-Inositol |
Myo-Insositol wird manchmal zu den B-Vitaminen gezählt. Bei einem Mangel tritt Haarausfall, Hautentzündung und Wachstumsstop auf. In der Medizin wird es eingesetzt bei Muskelschwund und Leberentzündungen. Bei Diabetikern kommt es durch eine vermehrte Ausscheidung zum Mangel an Myo-Inositol. Es kommt bei Mensch z.B. in Muskel, Hirn, Leber, Herz und Sperma vor.
D-Myo-Inositol erhöht die Insulinwirkung.
Soll Gedächtnisleistung und Fettverbrennung fördern. |
| Darmflora |
| Die Besiedelung des Darmes mit Bakterien und Pilzen. |
| Dehydratation |
| Wasserverlust durch Störungen im Mineral- und Wasserhaushalt. |
| Denaturieren |
| Die ursprüngliche, funktionelle Form zerstören. Proteine z. B. werden durch Hitze oder Säuren denaturiert, dabei wird ihre Funktion zerstört, nicht aber ihre Bausteine, die Aminosäuren. |
| Depotfett |
Speicherfett des Körpers. Energiereserve, Isolationsschicht, Schutz der inneren Organe. Frauen haben ca 25% ihres Körpergewichts in Fett, Männer ca 20%. |
| Dextrine |
Dextrine sind Abbauprodukte von Stärke (Glucosespeicher von Pflanzen), also kurze Glucoseeinheiten. Sorgen für eine Flüssigkeitsspeicherung im Inneren der Muskelzelle und erhöhen das Muskelzellvolumen. |
| Dextrose |
| siehe Glucose |
| DHA |
| Docosahexaensäure, siehe Omega-3-Fettsäuren |
| Diabetes mellitus |
Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutspiegel von Glucose gekennzeichnet ist.
Es gibt Typ I und Typ II Diabetes
Typ I Diabetes oder auch jugendlicher Diabetes entsteht dadurch, dass das eigene Immunsystem die Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Es kann kein Insulin mehr produziert werden und die Glucose kann nicht aus dem Blut in die Organe aufgenommen werden. Man behandelt das durch Insulingabe.
Beim Typ II Diabetes oder auch Alters-Diabetes (weil er meist später im Leben auftritt) wird zwar Insulin vom Körper gebildet, aber die Zellen an denen es wirken soll, reagieren nicht mehr darauf. Man nennt das Insulinresistenz. Meist ist die Ursache jahrelanges Übergewicht mit ständig erhöhten Glucose und Insulinspiegeln. Man versucht zuerst das Übergewicht zu bekämpfen, dann reguliert sich die reduzierte Sensitivität meist von selbst und der Körper reagiert wieder angemessen auf die Insulinausschüttung. Außerdem kann man auch hier Blutglucosespiegel senkende Mittel und Insulin einsetzen.
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| Diarrhö |
| Durchfall |
| Diastole |
| Ruhephase (Herz) folgt der Systole |
| Dipeptid |
| siehe Peptide |
| Diskus |
| Bandscheibe |
| Distal |
| von der Körpermitte weg, entfernt |
| Dopamin |
| siehe Catecholamine |
| Dorsal |
| zum Rücken hin, rückenwärts |
| Duodenum |
| Zwölffingerdarm, Teil des Dünndarms |
| Ei-Albumin |
Ei-Albumin oder Eiprotein wird selten als alleiniger Rohstoff für ein Eiweißpulver genommen, da es extrem bitter schmeckt. Hergestellt wird es aus Eiklar. Die biologische Wertigkeit ist 88. Es enthält viele schwefelhaltigen Aminosäuren, die wichtig für die Hormonproduktion sind.
Von Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit kann es problemlos eingesetzt werden.
Auch Wettkampfathleten, die Angst vor einer Wasserspeicherung durch Milchprodukte haben, benutzen dieses Eiweiß. |
| Einfachzucker |
| siehe Monosaccharide |
| Eiprotein |
| siehe Ei-Albumin |
| Eisen |
Eisen gehört zu den Mineralstoffen und muss dem Körper regelmäßig zugeführt werden.
Eisen kommt als Baustein des für den Sauerstofftransport zuständigen Hämoglobinsin den Erythrocyten im Blut vor. Zudem ist es Bestandteil des Muskeleiweißes Myoglobin, von Enzymen und anderen Proteinen. Es wird vor allem in Leber, Milz und Knochenmark gespeichert.
Blutungen, verschiedene Stoffwechselstörungen, falsche Ernährung oder bösartige Tumorleiden führen zum Verbrauch des körpereigenen Eisens. Die Bioverfügbarkeit bzw. die Absorptionsrate von Eisen aus der Nahrung liegt nach Angaben der Welternährungs- und der Weltgesundheitsorganisation bei gemischter Kost zwischen 5 und 15 Prozent. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt deshalb, dass Männer und Frauen im Alter zwischen 25 und 50 Jahren täglich insgesamt 10 bzw. 15 mg Eisen mit der Nahrung aufnehmen, um ihren Bedarf an Eisen zu decken. Die große Schwankungsbreite in der Bioverfügbarkeit liegt darin begründet, dass es in der Nahrung zahlreiche Faktoren gibt, welche die Resorption von Eisen im Darm entweder fördern (z.B. Ascorbinsäure, Fleisch, bestimmte organische Säuren) oder hemmen (z.B. Phytate, Calcium, Sojaeiweiß).
Entscheidend für die Regulation der Eisenaufnahme ist auch der Eisenstatus des Organismus. Bei einem Eisenmangel ist die Absorptionsrate (Aufnahme aus dem Darm) höher. Ist jedoch der Bedarf gedeckt, wird weniger absorbiert. Dank dieser Mechanismen ist der menschliche Organismus vor einer Überversorgung mit Eisen über die Nahrung recht gut geschützt.
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| Eiweiß |
| siehe Protein |
| Ektomorph |
| Körpertyp, auch leptosom genannt, groß und schlank, Becken breiter als Schultern, geringe Muskelentwicklung, Probleme bei der Gewichtszunahme. |
| Enzym |
| Enzyme sind sogenannte Biokatalysatoren, d. h. sie ermöglichen Stoffwechselvorgänge, die ohne ihre Hilfe nicht ablaufen würden und sind an fast allen Stoffwechselschritten beteiligt. Sie sind im Normalfall aus Aminosäuren aufgebaut, also Proteine. Oft erfüllen sie mit anderen Substanzen, wie z. B. Vitaminen, gemeinsam ihre Funktion. |
| EPA |
| Eicosapentaensäure, siehe Omega-3-Fettsäuren |
| Erythrocyten |
Rote Blutkörperchen. Kernlose Zellen, die für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich sind. Sie enthalten den Blutfarbstoff Hämoglobin, der den Sauerstoff binden kann. Die Erythrocyten gehören zu den Zellen, die unbedingt auf Glucose als Energiequelle angewiesen sind. |
| Essentiell |
| lebensnotwendig |
| Essentielle Aminosäuren |
| siehe Aminosäuren |
| Extension |
| Streckung |
| Extracelllulär |
| Extracelllulär |
| Faszie |
| bindegewebige Hülle |
| Femur |
| Oberarmknochen |
| Fette |
Fette bestehen aus Glycerin, einem dreiwertigen Alkohol, der mit 3 Fettsäuren verknüpft ist.
Nahrungsfette sind wichtige Energieträger, ermöglichen die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine und stellen die Quelle für essentielle Fettsäuren dar. Pflanzliche Fette enthalten einen größeren Anteil ungesättigte Fettsäuren (Ausnahme Kokosfett) und sind deswegen flüssig, tierische Fett dagegen meistens gesättigte Fettsäuren (Ausnahme Fischöl). Man kann pflanzliche Fette durch chemische Methoden "härten" und somit aus Ölen z.B. Margarine herstellen. Gefahr bei diesem Prozeß ist das Entstehen von Transfetten, die ein gesundheitliches Risiko darstellen.
Die aufgenommenen Nahrungsfette werden im Dünndarm durch Lipasen gespalten.
Körperfette sind der größte Energiespeicher im menschlichen Körper, dienen als Kohlenstoffquellen, stellen einen Isolator dar und schützen die inneren Organe. |
| Fettlösliche Vitamine |
| siehe Vitamine |
| Fettsäuren |
Fettsäuren sind zusammen mit Glycerin Bestandteil der Nahrungsfette und der Körperfettdepots. Sie sind lange Kohlenstoffketten an denen eine chemisch festgelegte Anzahl von Wasserstoffen hängt. Sind an allen Bindungsstellen Wasserstoffatome vorhanden spricht man von gesättigten Fettsäuren. Fehlen an manchen Bindungsstellen Wasserstoffatome, spricht man von ungesättigten Fettsäuren. Fehlen an mehreren Bindungsstellen Wasserstoffatome spricht man von mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die meisten dieser ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen. Sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Absolutes Minimum ist eine Zufuhr von 10 g ungesättigten Fettsäuren pro Tag. |
| Fibula |
| Wadenbein |
| Flavanole |
| siehe: sekundäre Pflanzenstoffe |
| Flavonoide |
| siehe: sekundäre Pflanzenstoffe |
| Flexion |
| Beugung |
| Folsäure |
Vitamin, das eine Rolle bei der Bildung von Blutzellen und der Regeneration von Körperzellen spielt.
Vorkommen: Hefe, Gemüse (besonders Blattgemüse wie z.B. Spinat)
Tagesbedarf: 0,4 mg |
| Formuladiäten |
| Produkte (in Pulverform), die als Mahlzeitenersatz dienen sollen. |
| Freie Fettsäuren |
| Freie Fettsäuren entstehen wenn Triglyceride abgebaut werden zu Glycerin und drei Fettsäuren. |
| Freie Radikale |
Freie Radikale entstehen z. B. im Stoffwechsel beim Abbau der Nährstoffe unter aeroben Bedingungen (also mit Sauerstoff). Es sind aggressive Substanzen, die große Moleküle in der Zelle zerstören können. Sie greifen z. B. die ungesättigten Fettsäuren an, oder -was bis zur Tumorbildung führen kann- die DNA (Erbsubstanz). Sie werden auch verantwortlich gemacht für den Vorgang des natürlichen Alterns.
Antioxidantien schützen vor dem Angriff der freien Radikale. |
| Fruchtzucker |
| siehe Fructose |
| Fructose |
Fructose, auch Fruchtzucker. Für Diabetiker geeignet, da Fructose ohne Insulinausschüttung in der Leber aufgenommen werden kann.
Bestandteil der Saccharose (Glucose-Fructose). |
| Füllstoffe |
Sorgen bei der Lebensmittelherstellung für das Volumen des Lebensmittels und verbessern das Gefühl auf der Zunge.
z. B. Cellulose, Glycerin, Gummi arabicum, Polydextrose, Inulin
Füllstoffe ersetzen in Light Produkten Fett und Zucker. |
| Galactose |
| Galactose ist zusammen mit Glucose Bestandteil der Lactose (Milchzucker). |
| Gallenflüssigkeit |
| Von der Leber produzierte Flüssigkeit zur Fettverdauung. Die Gallenflüssigkeit (Gallensaft) wird in der Gallenblase gespeichert und bei Aufnahme fetthaltiger Speisen in den Dünndarm abgegeben. Der Hauptbestandteil der Gallenflüssigkeit sind die Gallensäuren, die aus Cholesterin gebildet werden. |
| Gallensäuren |
| Die Gallensäuren werden in der Leber aus Cholesterin gebildet. Dann wird ihnen noch Taurin oder Lysin angehängt. Diese konjugierten Gallensäuren heissen Gallensalze. Sie sollen die wasserunlöslichen Nahrungsfette wasserlöslich machen (Emulgatoren) um ihren Spaltung und Resorption zu ermöglichen. |
| Gliadin |
| Klebereiweiß von Weizen, Hafer, Roggen. Steht im Verdacht allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten hervorzurufen. |
| Glucagon |
| Glucagon, ein Peptidhormon (besteht aus Aminosäuren) ist der Gegenspieler von Insulin. Es wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Es fördert die Gluconeogenese (Neubildung von Glucose) und den Glycogen- und Fettabbau und hemmt die Glycogenneubildung und den Abbau von Glucose. |
| Glucocorticoide |
| Katablole Hormone aus den Nebennierenrinde, z. B. Cortisol. Fördern den Proteinabbau und die Gluconeogenese aus Aminosäuren. |
| Gluconeogenese |
Gluconeogenese: Neusynthese von Glucose
Im fortschreitenden Hunger, wenn alle Glycogenreserven verbraucht sind, können Leber und Niere Glucose aus Aminosäuren (Abbau von Muskulatur!!!!) oder aus Lactat (entsteht im Muskel unter Sauerstoffmangel) oder Glycerin (Alkohol aus dem die Triglyceride der Körperfettdepots bestehen) neu herstellen. Der Umbau von Glucose aus Fettsäuren ist nicht möglich.
Der Mensch kann durch Gluconeogenese mehrere hundert Gramm Glucose täglich bilden. Cortisol, Glucagon und Adrenalin fördern die Gluconeogenese. Insulin hemmt sie. |
| Glucosamin |
Baustein des Knorpels und der Gelenkinnenhaut. Wird zur Arthrosetherapie eingesetzt, meist in Kombination mit Chondroitin. |
| Glucose |
Glucose = Traubenzucker = Dextrose
Einfachzucker, der z. B. in Honig und süßen Früchten vorkommt. Glucose ist Bestandteil vieler Zweifachzucker wie Lactose und Saccharose sowie von wichtigen Mehrfachzuckern wie Glycogen, Stärke, Cellulose. In der Cellulose sind die Glucoseeinheiten so verknüpft, dass der Mensch sie nicht aufspalten kann, weil ihm das Enzym Cellulase fehlt. Sie dienen hier als Ballaststoffe.
Glucose ist das wichtigste Kohlenhydrat im menschlichen Stoffwechsel. Einige Organe können ohne Glucose nicht überleben (rote Blutkörperchen, Nebennierenmark und zum Teil auch das Nervensystem), deshalb wird der Blutzuckerspiegel streng reguliert. Die Glucose kann als Glycogen in Muskel und Leber gespeichert werden. |
| Glucosespiegel |
| siehe Blutzuckerspiegel |
| Glutamin |
Glutamin, auch L-Glutamin, ist die Aminosäure, die in der höchsten Konzentration im Blut und im Muskel vorkommt. Glutamin ist das Stickstofftransportsystem zwischen den einzelnen Organen. Es reguliert den Wasserhaushalt der Muskelzelle und führt zu einer Vergrößerung des Muskelzellvolumens.
Glutamin reduziert den Abbau von Muskelsubstanz in Phasen extremer Anstrengung (z.B. hochintensives Training). Außerdem fördert es die Regeneration und stärkt das Immunsystem. |
| Glutaminpeptid |
| Ein Peptid ist eine kurze Abfolge von Aminosäuren. Glutamin ist hier mit einer oder zwei weiteren Aminosäure verknüpft, was die Resorption (Aufnahme)verbessert und die Stabilität erhöht. |
| Glutaminsäure |
| siehe Aminosäuren |
| Glutathion |
| Glutathion ist ein Antioxidans, das die Zelle vor schädlichen Einflüssen wie z. B. freie Radikalen schützt. Es setzt sich aus den Aminosäuren Glutamat, Cystein und Glycin zusammen und ist an verschiedenen Entgiftungs- und Transportmechanismen beteiligt. |
| Glycerin |
Glyerin ist ein 3 wertiger Alkohol. Ist Glycerin mit 3 Fettsäuen verbunden, ist er Bestandteil des Körperfetts. Werden Fette mit der Nahrung zugeführt, wird das Glycerin im Dünndarm abgespalten, zur Leber transportiert und kann zur Energiegewinnung dienen oder wird wieder mit 3 Fettsäuren verknüpft und ins Fettgewebe eingelagert.
In der Lebensmittelindustrie wird Glycerin als Füllstoff und zum Süßen eingesetzt.
|
| Glycin |
| siehe Aminosäuren |
| Glycogen |
Glycogen stellt im menschlichen Körper die Speicherform der Glucose dar und dient als Kohlenhydrat-Reserve. Man kann ca 450 g Glycogen speichern, davon 150 g in der Leber und 300 g in der Muskulatur. Ein Bodybuilder kann den Wert im Muskel besonders durch Superkompensation noch erhöhen. Das Glycogen der Leber ist für die Konstanthaltung des Blutzuckerspiegel verantwortlich, während das Glycogen des Muskels als Energiespeicher dient. Wichtig im Bodybuilding ist ein schnelles Auffüllen nach dem Training. |
| Glycogenspeicher |
| siehe Glycogen |
| Glycolyse |
| Abbau von Glucose zur Energiegewinnung |
| glykämischer Index |
Der glykämische Index ist ein Wert für die Blutzuckersteigerung durch ein Lebensmittel (Kohlenhydrat). Glucose wurde als Bezugsgröße der Wert 100 zugeordnet. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index steigern den Blutzuckerspiegel wenig, benötigen also eine geringere Insulinmenge.
Maltose Malzzucker: 105 Glucose (Traubenzucker):100 Saccharose ("Haushalts"zucker): 65 Honig: 58 Laktose: 46 Fructose: 23
Cola-Getränk: 97 Müsli: 66 Naturreis: 66 Rosinen: 64 Bananen: 62 Vollkornbrot: 42 Vollkornnudeln: 42 Apfel: 39 Vollmilchschokolade: 22 Erdnüsse: 12
|
Grundumsatz |
| Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die der Körper in Ruhe benötigt um alle lebenswichtigen Funktionen (wie z.B. Atmung, Verdauung, Herzschlag) aufrecht zu erhalten. Der Grundumsatz ist umso höher, je mehr Muskulatur der Mensch besitzt. Deshalb haben Frauen einen niedrigeren Grundumsatz als Männer. In einer Diät sinkt der Grundumsatz, weil der Körper versucht Energie einzusparen. Deshalb ist es für einen Diäterfolg unbedingt notwendig, sich sportlich zu betätigen um möglichst viel Muskelmasse zu erhalten. |
| Harnstoff |
| Harnstoff entsteht in der Leber wenn der Stickstoff aus dem Abbau der Aminosäuren entgiftet werden muss und wird im Urin ausgeschieden. |
| Harnsäure |
| Ensteht beim Abbau der Purine (Bestanteil der Erbinformation) und wird normalerweise im Urin ausgeschieden. Ist diese Ausscheidung gestört, kann sich die Harnsäure in den Gelenken ablagern und zu Gicht führen. |
| Hay´sche Trennkost |
| Ernährungsform bei der die getrennte Zufuhr von Eiweiß und Kohlenhydraten gefordert wird, weil diese sich im Stoffwechsel gegenseitig behindern sollen. Biochemisch nicht haltbar. |
| HDL |
| high density lipoproteins. Lipoproteine mit hoher Dichte zum Transport von Cholesterin im Blut. |
| Herbivor |
| Planzen-fressend (Pflanzenfresser) |
| Histidin |
| siehe Aminosäuren |
| Homöostase |
| Aufrechterhaltung |
| Humerus |
| Oberarmknochen |
| Hypercholesterinämie |
Überhöhte Konzentrationen von Cholesterin im Blut. Neben genetisch-bedingten Ursachen können zu hohe Fettzufuhr mit der Nahrung, Übergewicht, Bewegungsmangel und auch Rauchen zu Hypercholesterinämie führen. |
| Hyperglykämie |
Überhöhter Blutzuckerspiegel
|
| Hyperkalämie |
| Überhöhter Kalziumspiegel im Blut. Führt zu Taubheitsgefühlen, Muskelzittern, Muskelschwäche, Herzrasen. Kann im Extremfall zu einem Herzstillstand führen. |
| Hyperlipidämie |
| Überhöhter Blutfettspiegel |
| Hypertone Flüssigkeit |
| Eine hypertone Flüssigkeit enthält mehr gelöste Teilchen als das Blut, deshalb weist sie eine langsamere Magenentleerung und Resorption auf, als ein hypo- oder isotone Lösung. |
| Hypertrophie |
| Wachstum |
| Hypervitaminose |
| Überversorgung mit Vitaminen. Spielt nur bei Vitamin A und D eine Rolle, da die anderen mit dem Urin ausgeschieden werden können. |
| Hypoglykämie |
Unterzuckerung. Der Blutglucosespiegel fällt unter 50 mg/dl (Normalwert ca 70-110 mg/dl ab und die Organe (z.B. das Gehirn) werden nicht mehr mit ausreichend Glucose versorgt. Die Ursache dafür könnte z. B. sein:
Erbrechen, Durchfall Auslassen einer Mahlzeit Zu niedrige Kohlenhydratzufuhr starke körperliche Belastung |
| Hypophyse |
Hirnanhangdrüse. Bildet eine Viellzahl von Hormonen, die dann wiederum andere Drüsen zur Produktion von Hormonen stimulieren.
z. B. Wachstumshormon STH, Prolaktin, Gonadotrope Hormone FSH und LH, Thyreoideastimulierendes Hormon TSH, Adrenokortikotropes Hormon ACTH, sowie antidiuretisches Hormon ADH und Oxitocin. |
| Hypotone Flüssigkeit |
| Eine hypotone Flüssigkeit enthält weniger gelöste Teilchen als Blut und weisen deshalb eine schnelle Magenentleerung und Resorption auf. Gut geeignet um Flüssigkeitsverlust während des Sportes auszugleichen. |
| Hämoglobin |
| Roter Blutfarbstoff. Befindet sich in den Erythrocyten, bindet dort mit Hilfe von Eisen den Sauerstoff, der dann von den Körperzellen in deren Stoffwechsel verbraucht wird. |
| Hämolyse |
| Auflösung der roten Blutkörperchen |
| Ileus |
| Darmverschluss |
| In vitro |
| im Reagenzglas ablaufend (wissenschaftliche Experimente) |
| In vivo |
| im lebenden Organismus ablaufend (wissenschaftliche Experimente) |
| Insulgen |
Nährstoffkomplex aus D-Myo-Inositol und Chrom. Er verstärkt die Wirkung von Insulin. sodass die Aminosäuren optimal in die Muskelzelle aufgenommen werden können. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass ein erhöhter Insulinspiegel zusammen mit hohen Aminosäurekonzentrationen den Proteinaufbau im Muskel optimiert. Diese wissenschaftliche Erkenntnis wird in den Sportnahrungsmitteln Nitro Plex und im Tri Plex umgesetzt. |
| Insulin |
Insulin ist ein Peptidhormon (besteht aus Aminosäuren), das von der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Seine Hauptfunktion ist die Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Es verstärkt Transportprozesse. Z.B. die Aufnahme von Glucose, Aminosäuren und Creatin in die Muskelzelle. Aber auch in die Fettzelle!!!
Es erhöht den Abbau von Glucose und den Aufbau von Glycogen.
Es hemmt den Abbau von Fett und Glycogen sowie die Gluconeogenese (Neubildung von Glucose).
Es ist eines der stärksten anabolen Hormone. |
| Intracellulär |
| innerhalb der Zelle |
| Inulin |
Inulin ist eine stärkeähnliche Kohlenhydratkette, die anders als Stärke aber, nicht aus Glucose sondern aus Fructosebausteinen (genau: Fructofuranose) besteht.
Inulin ist für den Menschen nahezu unverdaulich und liefert somit keine Kalorien.
In der Lebensmittelindustrie wird Inulin als Füllstoff eingesetzt. |
| ion-exchanged Whey Protein |
| siehe Wheyproteinisolat |
| Isoleucin |
| siehe BCAAs und Aminosäuren |
| Isomalt |
| siehe Zuckeraustauschstoffe |
| Isotone Flüssigkeit |
Isotone Flüssigkeiten enthalten gleichviel gelöste Teilchen wie das Blut. Sie können schneller resorbiert werden als Wasser, z. B. Apfelsaftschorle 2:1. |
| Ileum |
| unterer Dünndarmabschnitt |
| Jejunum |
oberer Dünndarmabschnitt
|
| Joule |
Maßeinheit für Energiegehalt. Der Brennwert der Nahrungsmittel wird z. B. in Joule angegeben. Gebräuchlicher ist jedoch die Einheit Kalorien. 1 Joule (J) = 0,239 Kalorien (cal) |
| Kalium |
Mineralstoff. Hauptmineral innerhalb der Zelle. Gegenspieler des Natrium. Regulation des osmotischen Drucks und beteiligt an der Reizleitung. Wichtig für die Glycogenspeicherung.
Besonders Kalium-reich sind Kartoffeln, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte.
Sportler brauchen ca 5 g (wegen Verlust durch Schwitzen). |
| Kalorien |
Einheit für den Energiegehalt einer Substanz (hier Lebensmittel). Eigentlich sollte der Energiegehalt in Joule angegeben werden, aber das hat sich in der Bevölkerung noch nicht durchgesetzt.
1 cal entspricht 4,18 J.
Für Lebensmittel wird der Wert meist in kcal angegeben (= 1000 cal).
|
| Kapillaren |
| kleinste, feine Haargefäße; Ort des Sauerstoff und Nährstoffaustausches. |
| Katabol |
| Als katabol bezeichnet man alle Stoffwechselprozesse, die im Abbau (egal von was) resultieren. Im Bodybuilding spricht man dabei meist von Muskelabbau. |
| Ketogene Diät |
| siehe: anabole Diät |
| Ketonkörper |
Aceton, Acetacetat, beta-Hydroxybutyrat sind die im Stoffwechsel vorkommenden Ketonkörper. Säuren, die bei fortgeschrittenem Hunger und falsch eingestelltem Diabetes im Blut und im Urin auftreten. Sie entstehen aus Fettsäuren (d. h. Abbau von Körperfettdepots) und können statt Glucose zur Energiegewinnung benutzt werden. Das Gehirn kann erst nach einer Anpassungsphase von ca. 3 Tagen die Ketonkörper nutzen.
Sie wirken antikatabol und führen im Gegensatz zu Glucose nicht zu einer Insulinausschüttung. Diesen Umstand macht man sich bei bestimmten Ernährungsformen (anabole Diät) zunutze. |
| Kohlenhydrate |
| Kohlenhydrate sind die wichtigste Energiequelle des Körpers. Die Energie, die sie liefern, dient v. a. der Muskelkontraktion, aber auch allen anderen Körperfunktionen. Besonderheit der aus den Kohlenhydraten gewonnenen Energie ist, dass hier sowohl eine Verbrennung mit als auch ohne Sauerstoff möglich ist. Das bedeutet, dass diese Energiereserven bei starken körperlichen Belastungen besonders schnell zur Verfügung gestellt werden können. Deshalb sollte bei Sportlern eine ausreichende und gleichmäßige Versorgung mit Kohlenhydraten gewährleistet sein, um einer raschen Ermüdung durch Energiemangel vorzubeugen. |
| Kryotherapie |
| Kältebehandlung |
| Lactase |
| Enzym, das die Lactose (Milchzucker) in Glucose und Galactose spaltet. Die Lactase kommt in großen Mengen beim Säugling vor und verringert sich im Laufe des Lebens. Besonders wenn auf den Verzehr von Milchprodukten verzichtet wird, kann sie gänzlich verschwinden. Ein Mangel an Lactase kann zu einer Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) führen |
| Lactase |
| Enzym, das die Lactose (Milchzucker) in Glucose und Galactose spaltet. Die Lactase kommt in großen Mengen beim Säugling vor und verringert sich im Laufe des Lebens. Besonders wenn auf den Verzehr von Milchprodukten verzichtet wird, kann sie gänzlich verschwinden. Ein Mangel an Lactase kann zu einer Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) führen |
| Lactat |
| Lactat (Milchsäure) entsteht im Muskel, wenn Glucose im Sauerstoffmangel (anaerob) abgebaut wird. |
| Lactit |
siehe Zuckeraustauschstoffe
|
| Lactose |
| Auch Milchzucker genannt. Besteht aus 2 Zuckereinheiten (Disaccharid), der Glucose und der Galactose. Verantwortlich für die Symptome der Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverteräglichkeit). |
| Lactoseintoleranz |
| Milchunverträglichkeit. Aufgrund des Fehlens des Enzyms Lactase, das den Milchzucker (Lactose) in Glucose und Galactose spaltet, häuft sich der Mlichzucker im Darm an und verursacht Durchfall- weil Wasser in den Darm gezogen wird, Blähungen und Schmerzen- weil grössere Mengen in den Dickdarm gelangen und dort von den Bakterien verstoffwechselt werden. |
| Lateral |
| seitlich, zur Seite hin |
| Lecithin |
Lecithin (chemisch Phosphatidylcholin) besteht aus Inositol und Cholin.
Es ist Bestandteil der Zellmembranen und spielt eine wichtige Rolle im Nervensystem und beim Transport der Blutfette. |
| Leistungsumsatz |
| Energie, die der Mensch zusätzlich zum Grundumsatz abhängig von seiner körperlichen Betätigung (Arbeit, Sport, usw.) verbraucht. |
| Leptosom |
| siehe ektomorph |
| Leucin |
siehe BCAAs und Aminosäuren
|
| Leukocyten |
| weiße Blutkörperchen, dienen der Abwehr von Krankheitserregern. |
| Lipasen |
| Fettspaltende Enzyme. Lipasen werden im Pankreas gebildet und spalten das Nahrungsfett in Glycerin und 3 Fettsäuren. Auch im Fettgewebe gibt es Lipasen, die dort das gespeicherte Körperfett mobilisieren. |
| Lipide |
| Oberbegriff für Fette, Wachse, Öle. |
| Lipoide |
| fettähnliche Substanzen |
| Liponeogenese |
| Wenn man Kohlenhydrate im Überschuss zuführt, so dass sie nicht mehr in den Glycogenspeichern Platz haben, werden sie in der Leber zu Fett umgewandelt und im Fettgewebe gespeichert. Diese Vorgang nennt man Liponeogenese. |
| Lipoproteine |
Verbindungen aus Fett und Protein. Sie transportieren nicht-wasserlösliche Substanzen im Blut (z. B.Cholesterintransport).
Man unterscheidet nach der Dichte der Partikel: Chylomikronen VLDL (very low densitiy lipoproteins = sehr niedrige Dichte) LDL (low densitiy lipoproteins = niedrige Dichte) HDL (hight densitiy lipoproteins = hohe Dichte) |
| Low Carb Diät |
| Low Carb (carbohydrate) ist aus dem Englischen übernommen und bezeichnet eine kohlenhydratarme Ernährungsform. Durch Verzicht auf Kohlenhydrate soll die Insulinausschüttung mininmiert werden und so ein verbesserter Körperfettabbau möglich sein. |
| Lymphe |
| Körperflüssigkeit, die Nährstoffe transportiert (Nahrungsfette aus dem Dünndarm), Stoffwechselendprodukte weg transportiert und eine Rolle bei der Immunabwehr spielt (enthält Lymphocyten). |
| Lysin |
| siehe Aminosäuren |
| Magensaft |
Magensaft
Die Magenschleimhaut produziert pro Tag ca. 2 l Magensaft. Er enthält Salzsäure und demzufolge einen sehr niedrigen pH-Wert. Dieser niedrige pH-Wert denaturiert Proteine, sodass sie für die Verdauungsenzyme zugängig gemacht werden und außerdem wirkt er antibakteriell (keimtötend). |
| Makronährstoffe |
| Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate |
| Malabsorption |
| Störung der Nährstoffaufnahme im Darm |
| Maltit |
| siehe Zuckeraustauschstoffe |
| Mannit |
| siehe Zuckeraustauschstoffe |
| MCT |
MCT: medium chain triglycerides: mittelkettige Triglyceride
Unterscheiden sich von den "normalen" in der Nahrung vorkommenden langkettige Triglyceriden durch mehrere Eigenschaften. Sie sind kleiner und deshalb besser wasserlöslich und können von den Darmzellen direkt aufgenommen und übers Blut zur Leber transportiert werden (statt über Lymphe wie die langkettigen). Sie benötigen also weder Verdauungsenzyme noch Gallensäuren für ihre Aufnahme. Deswegen werden sie in der Ernährung bei Gallen-, Bauchspeicheldrüsen- und Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt. |
| Medial |
| zur Mitte hin |
| Mehrfach ungesättigte Fettsäuren |
| Fettsäuren, die mehrere Doppelbindungen enthalten, Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren |
| Metabolisches Syndrom |
| Stoffwechselerkrankung die meist mit starkem Übergewicht (Adipositas) beginnt und sich dann auf Insulinresistenz gefolgt von Diabetes mellitus, Erhöhung der Blutfette gefolgt von Arteriosklerose, Bluthochdruck und Erhöhung der Harnsöurewerte gefolgt von Gicht, ausweitet. |
| Metabolismus |
| siehe Stoffwechsel |
| Methionin |
| siehe Aminosäuren |
| Microfiltered Whey Protein |
| siehe Wheyproteinisolat |
| Mikronährstoffe |
| Vitamine und Mineralien |
| Milcheiweiß |
| siehe Casein |
| Milchproteinisolat |
Ein bisher selten eingesetzter Rohstoff. Es besteht zu 80% aus Casein und 20% aus Wheyprotein und vereinigt somit die positiven Eigenschaften von beiden.
Der Milchzuckeranteil liegt unter 1%, der Proteinanteil über 90%.
anabole Wirkung durch rasche Resorption (Whey) antikatabole Wirkung durch Minderung des Proteinabbaus aus Muskulatur durch langsame Aufnahme (Casein) hoher Gehalt an BCAAs hoher Gehalt an L-Glutamin optimale Verträglichkeit durch niedrigen Milchzucker (<1%) geeignet für unmittelbare Wettkampfvorbereitung |
| Milchzucker |
| siehe Lactose |
| Mitochondrium |
"Kraftwerk der Zelle" Hier findet der größte Teil des Energiestoffwechsel der Zelle auf aerober Basis statt. Die Energie wird als ATP (Adenosintriphosphat gespeichert und steht dann für alle energieverbrauchenden Stoffwechselwege zur Verfügung. |
| Molke |
| Molke ist das "Abfallprodukt" bei der Käseherstellung aus Milch, wenn Casein und Fett abgetrennt sind. Molke enthält einen hohen Anteil an Milchzucker sowie Lactalbumin. Nach besonderen Aufarbeitungsverfahren erhält man daraus eines der hochwertigsten Proteine, das Wheyprotein. |
| Molkenprotein |
| siehe Wheyprotein |
| Monosaccharid |
| Monosaccharide sind Einfachzucker, d. h. sie bestehen aus nur einem einzigen Zuckermolekül, z. B. Glucose, Galactose. |
| Musculus brachialis |
| Armbeuger (Armbeugermuskulatur) |
| Musculus pectineus |
Kammmuskel (Oberschenkelmuskulatur)
|
| Musculus quadriceps femoris |
vierköpfiger Schenkelstrecker (Oberschenkelstreckermuskulatur)
|
| Musculus adductor brevis |
| kurzer Schenkelanzieher |
| Musculus adductor longus |
| langer Schenkelanzieher |
| Musculus adductor magnus |
| großer Schenkelanzieher |
| Musculus biceps brachii |
zweiköpfiger Armbeuger, "Bizeps" (Armbeugermuskulatur)
|
| Musculus biceps femoris |
| zweiköpfiger Schenkelmuskel (Oberschenkelbeugermuskulatur) |
| Musculus brachioradialis |
| Oberarmspeichenmuskel (Armbeugermuskulatur) |
| Musculus deltoideus |
| Deltamuskel (Schultermuskulatur) |
| Musculus erector spinae |
Rückenstrecker
|
| Musculus gastrocnemius |
| Zwillingswadenmuskel (Unterschenkelmuskulatur) |
| Musculus glutaeus maximus |
| großer Gesäßmuskel |
| Musculus glutaeus medius |
| mittlerer Gesäßmuskel |
| Musculus glutaeus minimus |
| kleiner Gesäßmuskel |
| Musculus gracilis |
| schlanker Muskel (Oberschenkelmuskulatur) |
| Musculus iliopsoas |
| Hüftlendenmuskel (Hüftbeugemuskulatur) |
| Musculus infraspinatus |
| Untergrätenmuskel (Rückenmuskulatur) |
| Musculus latissimus dorsi |
| breiter Rückenmuskel |
| Musculus levator scapulae |
| Schulterblattheben (Rückenmuskulatur) |
| Musculus obliquus externus abdominis |
| äußerer schräger Bauchmuskel |
| Musculus obliquus internus abdominis |
| innerer schräger Bauchmuskel |
| Musculus pectoralis major |
| großer Brustmuskel |
| Musculus pectoralis minor |
| kleiner Brustmuskel |
| Musculus pronator teres |
| runder Einwärtsdreher (Unterarmmuskulatur) |
| Musculus rectus abdominis |
| gerader Bauchmuskel |
| Musculus rhomboideus major |
| großer Rautenmuskel (Rückenmuskulatur) |
| Musculus rhomboideus minor |
| kleiner Rautenmuskel (Rückenmuskulatur) |
| Musculus sartorius |
| Schneidermuskel (Oberschenkelmuskulatur) |
| Musculus semimembranosus |
| Plattensehnenmuskel (Oberschenkelbeugermuskulatur) |
| Musculus semitendinosus |
| Halbsehnenmuskel (Oberschenkelbeugermuskulatur) |
| Musculus soleus |
| Schollenmuskel (Unterschenkelmuskulatur) |
| Musculus subscapularis |
| Unterschulterblattmuskel (Rückenmuskulatur) |
| Musculus supraspinatus |
| Obergrätenmuskel (Rückenmuskulatur) |
| Musculus teres major |
| großer Rundmuskel (Rückenmuskulatur) |
| Musculus teres minor |
| kleiner Rundmuskel (Rückenmuskulatur) |
| Musculus transversus abdominis |
| innerer querverlaufender Bauchmuskel |
| Musculus trapezius |
| Kapuzenmuskel (Rückenmuskulatur) |
| Musculus triceps brachii |
| dreiköpfiger Armstrecker, "Trizeps" (Armstreckermuskulatur) |
| Muskelpumpe |
| Mechanismus mit dem das Blut entgegen der Schwerkraft aus den Beinen herzwärts gepumpt wird. Durch Kontraktion der Muskulatur der unteren Extremitäten werden die Venen zusammengepresst und das Blut herzwärts geleitet, da die Venenklappen ein Zurückfließen verhindern. |
| Myoglobin |
| roter Muskelfarbstoff. Nimmt den Sauerstoff der Erythrocyten auf um den Muskel zu versorgen. |
| Myosin |
| Myosin ist ein Protein, das zusammen mit Actin die Muskelkontraktion ermöglicht. |
| Natrium |
Mineralstoff. Hauptmineral im Extracellulärraum (zwischen den Zellen). Reguliert den osmotischen Druck und ist an der Reizleitung beteiligt. Außerdem wird es benötigt um Aminosäuren und Glucose aus dem Darm aufzunehmen.
Vorkommen: Als Bestandteil des Kochsalzes in sehr vielen Lebensmitteln.
Die meisten Menschen verzehren zuviel Natrium. Ca 15% der Bluthochdruckerkrankungen sind natriumabhängig.
Sportler brauchen ca 2g (bei starkem Schwitzen auch mehr). |
| Neuron |
| Nervenzelle |
| Niacin |
Vitamin, das eine Rolle beim Abbau aller Nährstoffe spielt.
Vorkommen: Vollkornprodukte, Pilze, Nüsse.
Tagesbedarf: 13-17 mg. |
| Noradrenalin |
| siehe Catecholamine |
| Oligomere Procyanidine |
| siehe OPC |
| Oligopeptid |
| siehe Peptide |
| Omega-3-Fettsäuren |
mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie EPA (Eicosapentaensäure), DHA (Docosahexaensäure) z. B. in Fischölen und die Alphalinolensäure (Leinöl, Rapsöl).
Omega-3-Fettsäuren haben mehrere positive Eigenschaften, z. B. wirken sie sich positiv auf die Blutfette aus. Sie werden meist nicht in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt. |
| Omega-6-Fettsäuren |
| mehrfach ungesättigte Fettsäuren z. B. Linolsäure (Distel- und Sonnenblumenöl) |
| OPC |
| Oligomere Procyanidine, gehören zu den Antioxidantien. Die von Prof. J. Masquelier in den 50er Jahren entdeckte Substanz gehört zu den stärksten Antioxidantien überhaupt. OPCs kommen in vielen Pflanzen vor, so z. B. in der roten Schale von Erdnüssen oder Traubenkernen. Es gehört zu der Gruppe der Flavanolen und ist damit ein sekundärer Pflanzenstoff. |
| Pankreas |
| Bauchspeicheldrüse |
| Pankreatitis |
| Entzündung der Bauchspeicheldrüse |
| Panthothensäure |
Vitamin, das beim Abbau aller Nährstoffe eine Rolle spielt, sowie bei der Hormonbildung.
Vorkommen: Kohlsorten, Vollkornprodukte, Fisch, Milchprodukte, Rindfleisch.
Tagesbedarf: 6 mg |
| Patella |
| Kniescheibe |
| Pepsin |
| Enzym zur Eiweißverdauung im Magen. Pepsin arbeitet nur bei dem sauren pH-Wert wie er im Magen vorliegt. |
| Peptid |
Ein Peptid ist die Verknüpfung von 2 oder mehreren Aminosäuren. Also ein kleines Protein.
Man unterscheidet, je nach Kettenlänge: Dipeptide: 2 Aminosäuren Oligopeptide: 3-9 Aminosäuren Polypeptide: 10-100 Aminosäuren Proteine: mehr als 100 Aminosäuren |
| Periost |
| Knochenhaut |
| pH-Wert |
| Gibt die Wasserstoffionenkonzentration einer Lösung an, also ob die Lösung neutral, sauer oder basisch ist. |
| Phenylalanin |
| siehe Aminosäuren |
| Phyllochinon |
| siehe Vitamin K |
| Phytoöstrogen |
| Phytoöstrogene sind Pflanzeninhaltstoffe, die dem im Menschen vorkommenden Östrogen ähneln. Ob sie im Menschen östrogene oder antiöstrogene Eigenschaften aufweisen ist noch nicht eindeutig geklärt. |
| Polydextrose |
Polydextrose wird industriell aus Glucose, Sorbit und Zitronensäure hergestellt und als Füllstoff in Lebensmitteln verwendet.
Polydextrose kann vom menschlichen Körper nicht verwertet werden und liefert somit keine Kalorien. Sie beeinflußt deshalb auch nicht den Insulinspiegel. |
| Polypeptid |
| siehe Peptide |
| Posterior |
| hinten |
| Prolaps |
| Vorfall |
| Prolin |
| siehe Aminosäuren |
| Pronation |
| Einwärtsdrehung |
| Proteasen |
| Proteasen und Peptidasen sind Enzyme des Eiweiß-(Protein)Stoffwechsels. Sie spalten die mit der Nahrung zugeführten Proteine in ihre Bausteine die Aminosäuren. |
| Protein |
Protein = Eiweiß
Proteine sind lange Aminosäureketten. Proteine sind an fast allen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Sie ermöglichen Bewegung (Aktin, Myosin), Transportvorgänge (Glucose- oder Aminosäuretransporter, sind Enzyme (Lactase), Hormone (Insulin, Glucagon), Bestandteile des Immunsystems (Antikörper) usw.
Das mit der Nahrung zugeführte Protein dient hauptsächlich dem Aufbau körpereigener Proteine, kann aber auch zur Energiegewinnung genutzt werden. Proteinreiche Nahrungsmittel sind Fleisch, Fisch und Milchprodukte.
Im Fitness- und Kraftsport, wo man sich proteinreich ernährt, wird oft Proteinpulver supplementiert, um auf den erhöhten Proteinbedarf zu gelangen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Im Sport liegen die konsumierten Mengen meist deutlich höher, im Bodybuilding bei bis zu 4 g. Dabei kommt es nicht nur auf die Menge des zugeführten Proteins sondern besonders auf die Qualität des Rohstoffes an. Billigproteine wie Reis-, Erbsen- oder Kartoffelprotein sind qualitativ deutlich schlechter einzustufen als hochwertiges Milcheiweiß und Molken-/Wheyprotein.
|
| Proximal |
| körpernah, zum Rumpf hin |
| Pyridoxin |
| siehe Vitamin B6 |
| Radius |
| Speiche |
| Relaxation |
| Entspannung |
| Resorption |
| Resorption = Aufnahme, hier speziell die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Magen-Darm-Trakt. |
| Retinol |
| siehe Vitamin A |
| Retroversion |
Rückführung
|
| Riboflavin |
| siehe Vitamin B2 |
| Ribose |
Ribose ist ein Einfachzucker(Monosaccharid), der in jeder menschlichen Zelle zu finden ist. Ribose ist Bestandteil von ATP (dem Energieträger der Zelle) sowie der Erbsubstanz. |
| Scapula |
| Schulterblatt |
| Schilddrüsenhormone |
| Die Schildrüse produziert 3 Hormone, wovon 2 den Grundumsatz und den Energiebedarf beeinflussen, T4 (Thyroxin) und T3 Trijodthyronin und das dritte in die Regulation des Calciumspiegel eingreift, das Calcitonin. |
| Scoliose |
| seitliche Verbiegung der Wirbelsäule |
| Scorbut |
| Vitamin C Mangel. Resultiert in Bindegewebsschäden, Blutungen und Zahnausfall. |
| sekundäre Pflanzenstoffe |
Sekundäre Pflanzenstoffe sind Produkte, die im Pflanzenstoffwechsel entstehen und der Pflanze z. B. Farbe, Geruch und Geschmack verleihen.
Neben Vitaminen sind sie wichtige Nährstoffe, die wir aus Pflanzen beziehen, die gesundheitsfördernde Eigenschaften und Schutzfunktion haben. So verringern sie z. B. das Krebsrisiko.
Carotinoide (ß-Carotin, Lycopin) gelb-orange Farbe von z. B. Tomaten schützen vor Herzinfarkt, Krebs, wirken als Antioxidans. Phytoöstrogene (Isoflavonoide) z. B. in Soja, Schutz vor hormonbedingten Tumoren (Brust-, Gebärmutter-, Prostata-, und Darmkrebs. Polyphenole (Flavonoide,Anthocyane) gelb, rot-violette Farbstoffe aus z. B. Rotwein schützen vor Herzinfarkt, Krebs, sind Antioxidantien, hemmen Bakterienwachstum. Saponine in Hülsenfrüchten und z. B. Tribulus senken Cholesterinspiegel, Schutz vor Herzinfarkt. |
| Serin |
| siehe Aminosäuren |
| Serotonin |
Serotonin ist ein Neurotransmitter, d. h. ein Botenstoff der Hauptsächlich im Gehirn vorkommt. Es wird aus der Aminosäure Trypthophan hergestellt und kann ein Müdigkeits- und Glücksgefühl auslösen. Außer im Gehirn wirkt Serotonin als Gewebshormon auch noch auf die Darmtätigkeit und den Blutdruck. Krankheiten wie Migräne, Depressionen oder Reizdarmsyndrom werden mit einer Störung im Serotoninstoffwechsel in Zusammenhang gebracht. |
| Soja-Protein |
Auch Soja-Eiweiß hat eine für ein Pflanzeneiweiß hohe biologische Wertigkeit (88). Ist wegen BSE wieder in Mode gekommen. Außerdem werden die darin enthaltenen Phytoöstrogene beworben. Allerdings weiß man noch nicht ob sie östrogene- oder antiöstrogene Eigenschaften haben. Der Fettgehalt ist vergleichsweise hoch. Außerdem enthält es eine hohen Anteil an Glutamin.
Wenn man Soja-Isolat oder SUPRO (den weltweit am häufigsten verwendeten Rohstoff für Soja-Proteinkonzentrate) verwendet, bleiben die positiven Eigenschaften (hohe biologische Wertigkeit und hoher Glutamingehalt) erhalten während der Fett- und Phytoöstrogengehalt deutlich gesenkt ist. Außerdem verbessert sich die Verträglichkeit. |
| Sorbit |
| siehe Zuckeraustauschstoffe |
| Spasmus |
| Krampf |
| Spina |
| Wirbelsäule |
| Sternum |
| Brustbein |
| Stoffwechsel |
| Als Stoffwechsel (Metabolismus) bezeichnet man alle biochemischen Vorgänge zur Synthese, zum Umbau und zum Erhalt von Körpersubstanzen sowie zur Aufrechterhaltung von Körperfunktionen. Stoffwechselprozesse verbrauchen stets Energie. |
| Superkompensation |
Die Vergrößerung der Glycogenspeicher des Körpers durch mehrfaches völliges Entleeren (Training) und vorzugsweise Einschränkung der Kohlenhydrat-Zufuhr und übermäßiges/schnelles Wiederauffüllen.
Wird hauptsächlich im Ausdauersport angewandt. Ist jedoch auch im Wettkampfbodybuilding sinnvoll um prallere Muskulatur zu erlangen. |
| Supination |
| Auswärtsdrehung |
| Supplement |
| Englischer/Amerikanischer Begriff für Nahrungsergänzung/Sportnahrungsmittel |
| Systole |
| Auswurfphase (Herz) |
| Süßstoff |
Süßstoffe liefern süßen Geschmack, aber keine Kalorien. Nicht zu verwechseln mit Zuckeraustauschstoffen, die sehr wohl Kalorien beinhalten. Beide beeinflussen aber nicht den Insulinspiegel.
z. B. Aspartam, Acesulfam, Saccharin. |
| Säure-Basenhaushalt |
Das Verhältnis von Säuren zu Basen ist für alle Stoffwechselvorgänge im Organismus von großer Bedeutung (z. B. Funktion von Enzymen und Nährstofftransportern).
Der pH-Wert des Blutes muss innerhalb einer geringen Schwankungsbreite konstant gehalten werden. Dazu sind verschiedene Puffersysteme (Regulationssysteme, die Säure- bzw. Basenüberschüsse ausgleichen) vorhanden, die ständig entsprechend der aktuellen Säure- bzw. Basenbelastung des Organismus arbeiten.
Der Säure-Basen-Haushalt wird vom Blut im Zusammenwirken mit Lunge, Leber und Niere reguliert.
Sowohl Ernährung als auch Training wirken auf dieses System ein. |
| T3 |
| Trijodthyronin, siehe Schilddrüsenhormone |
| T4 |
| siehe Schilddrüsenhormone |
| Taurin |
Taurin ist eine Aminosäure, die aber nicht in Proteine eingebaut wird. Sie macht mit bis zu 50% den größten Anteil freier Aminosäuren aus (sogar noch mehr als Glutamin). Taurin entsteht im Stoffwechsel beim Abbau der schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin. Ein 70 kg schwerer, erwachsener Mann hat ungefähr 30-70g Taurin im Körper, 75% davon im Muskel.
verbessert Wasserhaushalt der Zelle stabilisiert die Zellmembran (Außenhülle der Zelle) wirkt als Antioxidans Bestandteil von Gallensäuren, wichtig für Fettverdauung Erhaltung der Sehfähigkeit des Auges Wachstums- und Entwicklungsfaktors des Gehirn bei Embryos |
| Tension |
| Spannung |
| Thiamin |
| siehe Vitamin B1 |
| Thorax |
| Brustkorb |
| Threonin |
| siehe Aminosäuren |
| Thrombocyten |
| Blutblättchen. Thrombocyten sind an der Blutgerinnung beteiligt. |
| Thyroxin |
| T4, siehe Schilddrüsenhormone |
| Tibia |
| Schienbein |
| Tocopherol |
| siehe Vitamin E |
| Tocopherol |
| siehe Vitamin E |
| Tonus |
| Spannungs- oder Erregungszustand eines Gewebes (Muskulatur) |
| Transfette |
| Werden ungesättigte Fettsäuren chemisch "gehärtet" wie es z. B. bei der Margarineherstellung aus Pflanzenölen geschieht, können sogenannte Transfette entstehen, denen vielfältige gesundheitsschädliche Aspekte zugeschrieben werden. |
| Triglyceride |
| Fette die aus Glycerin (Alkohol) und 3 Fettsäuren bestehen. Hauptform des Fettes in Körperfettdepots. Die Fettsäuren können gesättigt oder ungesättigt sein. |
| Trijodthyronin |
| T3, siehe Schilddrüsenhormone |
| Trypsin |
| eiweißspaltendes Enzym aus dem Pankreas |
| Tryptophan |
| siehe Aminosäuren |
| Tyrosin |
| siehe Aminosäuren |
| Valin |
| siehe BCAAs und Aminosäuren |
| VDL |
| siehe Lipoproteine |
| Vegetarier |
Menschen, die nur pflanzliche Kost zuführen und keine getöteten Tiere essen. Ovo-Lacto-Vegetarier essen noch zusätzlich Milchprodukte und Eier. Lacto-Vegetarier essen zusätzlich Milchprodukte. Veganer essen überhaupt keine tierischen Lebensmittel. |
| Vegetatives Nervensystem |
Der Teil des Nervensystems, der unwillkürlich- also ohne unseren Willen- viele lebenswichtige Funktionen des Stoffwechsels, der Atmung, Verdauung, des Wasserhaushalt, Wärmeregulation, Fortpflanzung reguliert, z. B. durch Innervierung der glatten Muskulatur aller inneren Organe.
Der Nervus Parasympathikus und der Nervus Sympathikus bilden das vegetative Nervensystem. |
| Vene |
| zum Herz hinführendes Gefäß, transportiert sauerstoffarmes Blut (Ausnahme: Lungenvene) |
| Ventral |
| zum Bauch hin |
| Verzweigtkettige Aminosäuren |
| siehe BCAA |
Viskosität
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| Fließeigenschaften (z. B. des Blutes) |
| Vitamin A |
Vitamin A, auch Retinol genannt, gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Es gibt Retinal und Retinsäure. Beide können aus dem Provitamin beta-Carotin gebildet werden.
Retinol ist der Farbstoff des Sehpigmentes Rhodopsin.
Retinsäure ist ein Wachstumfaktor.
Ein Mangel führt zu Nachtblindheit, Augenschäden und Wachstumsstörungen.
Vorkommen: Retinal u. Retinsäure in tierischer Nahrung (Milchprodukte, Leber, Eigelb). Beta-Carotin in vielen Früchten und Gemüsen (z.B. Karotte).
Tagesbedarf: 0,8-1,1 mg |
| Vitamin B1 |
Vitamin B1, auch Thiamin genannt, gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Es spielt eine Rolle bei der Kohlenhydratverdauung und im Nervensystem.
Vorkommen: Vollkornrprodukte, Hefe, Erdnüsse, Hülsenfrüchte, Schweinefleisch.
Tagesbedarf: 1-1,3 mg |
| Vitamin B12 |
Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, spielt eine Rolle bei der Blutbildung. Cobalamin kann nur aufgenommen werden, wenn die Magenschleimhaut den sogenannten intrinsischen Faktor bildet, der Cobalamin bindet und vor Abbau schützt.
Vorkommen: Fleisch, Eier, Milch, Fisch, nicht in pflanzlicher Nahrung.
Tagesbedarf: 0,003 mg |
| Vitamin B2 |
Vitamin B2, auch Riboflavin genannt spielt eine Rolle im Stoffwechsel aller Nährstoffe und ist wichtig für die Funktion von Haut- und Schleimhaut.
Vorkommen: Milchprodukte, Eier.
Tagesbedarf: 1,2-1,5 mg |
| Vitamin B6 |
Vitamin B6, auch Pyridoxin genannt, spielt eine Rolle im Proteinstoffwechsel, bei der Blutbildung und im Nervensystem.
Vorkommen: Lachs, Bananen. |
| Vitamin C |
Vitamin C, oder auch Ascorbinsäure, ist beteiligt an der Collagen-Synthese. Ein Mangel führt zu Scorbut (Bindegewebsschäden, Blutungen, Zahnausfall).
Nur Menschen, Affen und Meerschweinchen müssen Ascorbinsäure mit der Nahrung zuführen.
Vorkommen: Früchte, Gemüse.
Tagesbedarf: 100 mg |
| Vitamin D |
Vitamin D, auch Calciferol genannt, spielt eine Rolle im Aufbau der Knochen und Zähne. Es kann bei genügender UV Bestrahlung in der Haut aus einer Cholesterinverbindung gebildet werden.
Vorkommen: Fisch, Ei, Butter.
Tagesbedarf: 0,005- 0,01 mg |
| Vitamin E |
Vitamin E, auch Tocopherol genannt, wirkt als Antioxidans und schützt so die Zellen vor schädlichen Substanzen.
Vorkommen: Pflanzenöle (besonders Weizenkeimöl und Sonnenblumenöl).
Tagesbedarf: 11-15 mg |
| Vitamin H |
| siehe Biotin |
| Vitamin K |
Vitamin K, auch Phyllochinon genannt, spielt eine Rolle bei der Blutgerinnung.
Vorkommen: Blattgemüse, Blattsalate, Kohlsorten außerdem kann es durch Darmbakterien hergestellt werden.
Tagesbedarf: 0,06-0,08 mg |
| Vitamine |
Vitamine sind Substanzen, die der menschliche Körper nicht herstellen kann, aber zum Überleben braucht. Sie müssen deshalb mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamine sind an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt und oft Bestandteil von Cofaktoren von Enzymen. Werden Vitamine nicht in ausreichender Menge regelmäßig zugeführt, kann es zu einer Avitaminose kommen.
Man unterscheidet zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen: Fettlösliche: Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K. Wasserlösliche: die B-Vitamine, Vitamin C, Vitamin H.
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| Wasserlösliche Vitamine |
| siehe Vitamine |
| Weight Gainer |
| Ein Weight Gainer (weight=Gewicht, gain=erlangen) ist ein Kohlenhydrat-Eiweiß-Gemisch zur schnellen Gewichtszunahme. |
| Wheyprotein |
Wheyprotein oder auch Lactalbumin/Molkenprotein hat mit 104 die höchste biologische Wertigkeit. Molke entsteht als Abfallprodukt bei der Käseherstellung. Das Molkeneiweiß muss noch weiterverarbeitet werden um ein möglichst reines Eiweiß zu erhalten und den hohen Milchzuckeranteil zu senken. Die einfachste Form ist das Wheyproteinkonzentrat mit einem Eiweißanteil von 75-85% und einem Kohlenhydratanteil (Lactose) von 3-6% ausserdem enthält es 3-4% Fett. Qualitativ besser ist das Wheyproteinisolat mit einem Eiweißanteil von etwa 90% und einem Kohlenhydrat- und Fettanteil von unter 1%
Neben der hohen biologischen Wertigkeit besitzt Wheyprotein einen hohen Anteil von BCAAs was besonders wichtig für die Regenerationsphase ist.
Starke anabole Wirkung aufgrund seiner schnellen Verdaulichkeit und Resorption im Magen-Darm-Trakt. Daher kommt es zu einem beschleunigten Einstrom der Aminosäuren ins Blut, die dann für die Proteinsynthese genutzt werden können.
Ideal für die Proteinversorgung unmittelbar nach dem Training sowie morgens direkt nach dem Aufstehen.
Durch die schnelle Resorption aus dem Magen-Darm-Trakt verursacht Wheyprotein auch weniger Magenprobleme und Völlegefühl. |
| Wheyproteinisolat |
Ein hochreines Molkenprotein mit einem Eiweißanteil von 90% und einem Fett- und Milchzuckergehalt von unter 1%.
Es verursacht aufgrund seines niedrigen Milchzuckergehaltes sehr selten Verdauungsprobleme. Zur Herstellung gibt es 2 unterschiedlichen Verfahren:
1. Ionenaustausch Verfahren (ion-exchanged whey protein) bei dem mit Chemikalien die elektrische Ladung des Proteins verändert wird, wodurch es an spezielle Harze an einem Reaktionsbehälter bindet, wodurch es von den anderen Bestandteilen der Molke abgetrennt werden kann.
2. Mikrofiltrationsverfahren (microfiltered whey protein) Hierbei erfolgt die Abtrennung des Wheyproteins mit Hife von Keramikfiltern ohne Einsatz von Chemikalien Durch die schonende Verarbeitung bleiben zahlreiche natürliche Eiweissbestandteile erhalten, z. B. Lactalbumin und Glycomakropeptid, die die Verdauung und Resorption vieler Mineralstoffe verbessern und das Immunsystem schützen. Ausserdem weist es einen höheren Calcium und einen niedrigeren Natriumgehalt auf, was wichtig für Wettkampfathleten in der Endphase der Vorbereitung ist. |
| Wheyproteinkonzentrat |
Die einfachste und am preiswertesten herstellbare Form des Wheyproteins.
Es enthält 75-85% Eiweiß, 3-4% Fett und 3-6% Milchzucker. |
| Xylit |
| siehe Zuckeraustauschstoffe |
| Zellmembran |
| Die Außenhülle der Zelle, die verhindert dass Stoffe unkontrolliert ein oder ausströmen. Sie ist halbdurchlässig (semipermeabel) kleine fettlösliche Teilchen können ungehindert durch. Für die anderen Substanzen gibt es spezifische Transporter (z.B. für Glucose, Aminosäuren, Creatin). |
| Zuckeralkohole |
| siehe Zuckeraustauschstoffe |
| Zuckeraustauschstoffe |
Liefern im Gegensatz zu Süßstoffen Energie in Form von Kalorien (Mannit 2,4 kcal pro g, alle anderen 4 kcal/g). Eignen sich also nicht zum Kaloriensparen. Sie beeinflussen den Insulinspiegel nur wenig. Die Süßkraft ist mit der von Haushaltszucker (Saccharose) vergleichbar.
Sind Zuckeralkohole wie z.B. Sorbit, Mannit, Xylit und Isomalt.
Bei Diabetikern rechnet man auch die Fructose dazu, sie liefert genauso viel Kalorien wie Glucose, nämlich 4 pro g.
Sie werden vom menschlichen Körper nur sehr langsam und nahezu ohne Insulinausschüttung aufgenommen. Wenn sie in den Dickdarm gelangen, führt das zu einem Wassereinstrom (Durchfall). Außerdem werden sie dort von Bakterien verstoffwechselt (Blähungen).
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| Zöliakie |
| Zöliakie oder auch glutenbedingte Enteropathie ist eine Resorptionsstörung, die durch eine Unverträglichkeit gegen Gliadin hervorgerufen wird. Die Darmzotten verkümmern und die Nährstoffe können nicht mehr richtig aufgenommen werden. |
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