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Geboren wurde ich am 15.10.1977 in Kleve. Drei Jahre später zogen meine Eltern mit mir nach Emmerich (Niederrhein), wo ich fortan aufwuchs und später noch zwei Schwestern bekam. Nach dem Kindergarten kam ich mit 5, fast 6 Jahren auf Antrag bereits ein Jahr früher als normal in die Schule und war somit fortan immer der jüngste und kleinste in der Schule, was nicht immer einfach war. Nach der Grundschule besuchte ich das Gymnasium. Schon mit 18 Jahren hatte ich mein Abitur mit der Note 2,4 in der Tasche und begann anschließend ein Maschinenbaustudium an der FH Niederrhein (Krefeld). |
Im Rahmen des dualen bzw. kooperativen Studienganges konnte ich in den ersten beiden Studienjahren parallel eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker absolvieren und hielt im Jahre 2002 bereits mit 24 Jahren mein Diplom in den Händen. Nach der Ableistung meines Zivildienstes arbeite ich seitdem in verschiedenen Branchen als Ingenieur und bin zur Zeit in einem mittelständischen Familienunternehmen als Fertigungsleiter angestellt. Im Jahr 2006 habe ich geheiratet und wurde noch im selben Jahre Vater einer wunderbaren Tochter namens Lia Michelle!
Abseits des Schulsportes wurde ich erst mit 11 oder 12 Jahren das erste Mal sportlich aktiv. Ich begann damals, Badminton zu spielen, bin diesem Sport auch lange Jahre treu geblieben und war sowohl als Jugendlicher als auch später als Senior erfolgreicher Mannschaftsspieler. Rückblickend kann ich heute sagen, dass der Sport einen großen Anteil daran hatte, dass ich meine lästige Asthmaerkrankung noch als Jugendlicher besiegen konnte!
Was mich dazu brachte, Bodybuilder werden zu wollen:
Muskulöse Körper haben mich schon als Jugendlicher fasziniert, aber damals habe ich mich noch auf das Badminton konzentriert – da war (noch) kein Platz für andere Sportarten!
So richtig angefangen habe ich mit dem Training im Jahre 1999 vorrangig um Fett abzubauen. Ich habe zwar in den Jahren zuvor mit einem Kurzhantelset zu Hause herum experimentiert und irgendwas gemacht was ich für sinnvolles Training gehalten habe, aber das war nicht wirklich ernst zu nehmen. Nachdem ich über ein Jahr lang gar keinen Sport betrieben habe da mein Badminton-Verein (in dem ich viele Jahre lang leistungsorientiert in einer Mannschaft gespielt habe) nach studienbedingtem Umzug zu weit weg war und mir zum Anderen mein Studium kaum Zeit ließ, habe ich einige Kilogramm an Fett zugenommen. Ich fühlte mich nicht mehr wohl in meiner Haut und kam irgendwann an einen Punkt an dem ich mir gedacht habe: „Jetzt reicht’s!“ und habe mich in der Konsequenz in einem Fitness-Studio angemeldet.
Das Training an sich hat mir großen Spaß gemacht und umso mehr die sichtbaren Erfolge, die sich recht schnell einstellten. Mein Körper hatte sich innerhalb eines halben Jahres sehr deutlich und für jeden erkennbar zum Positiven verändert, das Bodybuildingfieber hatte mich gepackt und so blieb ich dabei!
Als sich dann einige Jahre später abzeichnete, dass ich evtl. das Zeug dazu haben könnte kam in mir der Wunsch auf, mich auch in diesem Sport (wie vorher beim Badminton) mit anderen zu messen … und so beschloss ich, meinen ersten Wettkampf in Angriff zu nehmen! Und so nahm das Schicksal seinen Lauf ;-)
Seit dem versuche ich, mich bzw. meinen Körper kontinuierlich von Jahr zu Jahr weiter zu verbessern. Bisher ist mir das noch in jeder Saison geglückt und ich bin mir sicher, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist!
Steckbrief:
| Name: |
Peter Baers |
| Spitzname: |
Meister Proper |
| Geb: |
15.10.1977 |
| Ort: |
Kleve |
| Wohnhaft: |
Witten |
| Beruf: |
Maschinenbau-Ingenieur, Fertigungsleitung |
| Hobbys: |
Zeit mit meiner Familie verbringen, Unser Hund Odin
(American-Stafford- / Boxermischling), Musik der
härteren Sorte (Metal, Hardcore etc.), Konzertbesuche Moderatorentätigkeit in diversen Bodybuilding-
Internetforen, Essen, Strandurlaub |
| Lieblingssportarten: |
Bodybuilding (aktiv), Boxen (passiv), Fußball (passiv) |
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Mein Lebensmotto: |
If you do not live for something you will die for nothing |
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Vorbilder: |
Dorian Yates (seine Einstellung ist bis heute unerreicht) Kevin Levrone (Favorit was den Körperbau betrifft) |
| Aktiv: |
Training seit 1999, Wettkampf-Bodybuilding seit 2005 |
| Größe: |
183m cm |
| Off-Season: |
110-118 kg |
| Wettkampf: |
99 kg |
| Brustumfang: |
116 cm |
| Oberarmumfang: |
50 cm |
| Taillenumfang: |
78 cm |
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Homepage von Peter Baers >> |
Bestleistungen:
Ich mache keine Maximalkraftversuche bzw. trainiere immer im Hypertrophiebereich.
Daher beziehen sich alle folgenden Angaben auf meine Trainingsgewichte!
| Bankdrücken: |
20 x 49,5 kg Schrägbank-Kurzhantel- Bankdrücken,
mit der positiven Bewegung beginnend |
| Kniebeuge: |
20 x 180 kg |
| Kreuzheben: |
20 x 170 kg |
| Dips: |
20 x Körpergewicht 50 kg Zusatzgewicht |
| Klimmzüge: |
20 x Körpergewicht 25 kg Zusatzgewicht |
Größten Erfolge:
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Wettkampf
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Klasse
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Platzierung
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| Herbstsaison 2005: |
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| Int. NRW-Meisterschaft DBFV |
Männer 3 |
1.Platz |
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Int. Deutsche Meisterschaft DBFV |
Männer 3 |
11.Platz |
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| Frühjahressaison 2007: |
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| NRW-Meisterschaft DBFV |
Männer 4 |
2. Platz |
| Deutsche Meisterschaft DBFV |
Männer 4 |
8. Platz |
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| Herbstsaison 2008: |
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| Int. Süddeutsche Meisterschaft (IFBB) |
Männer 4 |
1. Platz & Gesamtsieg |
| Int. Rhein-Neckar-Pokal (IFBB) |
Männer 4 |
1. Platz |
| Int. NRW-Meisterschaft (IFBB) |
Männer 4 |
2. Platz |
| Int. Donau-Cup (IFBB) |
Männer 4 |
1. Platz & Gesamtsieg |
| Int. Deutsche Meisterschaft (IFBB) |
Männer 4 |
6. Platz |
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| Frühjahressaison 2010 |
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| Heavyweight-Pokal (IFBB) |
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4. Platz |
| Int. Fränkische Meisterschaft (IFBB) |
Männer 4 |
1. Platz & Gesamtsieg |
| NRW-Meisterschaft (IFBB) |
Männer 4 |
1. Platz & Gesamtsieg |
| 1.Ultimate Nutrition Challenge (IFBB) |
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1. Platz |
| 51.Deutsche Meisterschaft (IFBB) |
Männer 4 |
1. Platz & Gesamtsieg |
Pläne für 2010 und 2011:
2010 werde ich keine Wettkämpfe mehr bestreiten sondern erst einmal meine Erfolge der Frühjahressaison genießen. Über den Sommer hinweg möchte ich meine zur Zeit immer noch recht ansehnliche Form weitestgehend halten und dann ab September wieder verstärkt zum Muskelaufbau übergehen, d.h. in die nächste Offseason einsteigen! Zum Jahreswechsel entscheide ich dann – auch je nachdem wie es auf der Arbeit aussieht – ob ich für eine Rückkehr auf die Wettkampfbühne die Frühjahres- oder die Herbstsaison 2011 anvisiere!
Da ich mir nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft eine internationale Wettkampfteilnahme vorgenommen habe, tendiere ich zur Zeit jedoch dazu, für die EM im Frühjahr zu planen. Endgültig entschieden ist das aber wie gesagt noch nicht und die für mich absolut unbeschreiblich tolle Frühjahressaison 2010 muss ich erst mal verarbeiten bevor ich mir abschließend Gedanken über die weiteren Ziele machen kann.
Ernährung / Training:
Was das Trainingsprinzip betrifft bin ich seit Anfang 2006, also mittlerweile seit 4 ½ Jahren überzeugter Anwender des PITT-Force-Trainings, welches ich ausnahmslos auf alle Muskelgruppen anwende. Durchgehende Wiederholungen mache ich, wenn überhaupt, nur noch in den ersten Aufwärmsätzen!
Bzgl. der Aufteilung der Muskelgruppen folge ich einem Dreier-Splitprogramm. Montags trainiere ich meine Beine, Mittwochs Rücken, Nacken und Bizeps (Pull) und Samstags Brust, Schulter und Trizeps (Push). Waden und Bauch nehmen eine Sonderstellung ein und werden an jedem Trainingstag mit je einem Satz trainiert da diese Muskelgruppen sich schnell erholen, von einer höheren Trainingsfrequenz profitieren und es in meinem Fall besonders „nötig“ haben. Zusätzlich trainiere ich mit einer Schulterhilfe als Hilfsmittel und zwei Kurzhanteln ca. zweimal in der Woche zuhause gezielt und isoliert meine Außenrotatoren, um Schulterproblemen vorzubeugen.
Für jeden Split-Tag habe ich zwei verschiedene Trainingspläne, die ich wochenweise abwechsle. So bringe ich mehr Variation und Abwechslung in meinem Training unter und muß nicht auf bewährte Übungen verzichten, ohne gleichzeitig das Trainingsvolumen pro Einheit zu sehr in die Höhe schrauben zu müssen.
Eine Trainingseinheit dauert ca. 60-70min, rechnet man das Aufwärmen und das Dehnen nach dem Training noch hinzu sind es knapp zwei Stunden die ich pro Trainingstag im Studio verbringe.
Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist, 52 Wochen im Jahr hart zu trainieren lege ich nach 6 Wochen bei 100% Trainingsintensität eine leichtere Woche ein, in der ich weiterhin der selben Splitaufteilung folge, mir die Übungen aber nach Lust & Laune zusammenstelle, nur ca. 70-80% des normalen Gewichtes verwende und dem Muskelversagen fern bleibe. Erfahrungsgemäß geht es in Sachen Kraftzuwachs und Muskelaufbau anschließend um so besser voran!
Ob ich nun in der Offseason bin oder mich auf einen Wettkampf vorbereite und entsprechend Diät halte hat auf mein Training mit Gewichten keinen Einfluss. Bis auf die letzten 1-2 Wochen vor einem Wettkampf (in denen ich etwas öfter und dafür leichter trainiere) bleibt das Training unverändert.
Bezogen auf das Cardiotraining mache ich da allerdings sehr wohl einen Unterschied. Offseason habe ich kein festgelegtes Cardioprogramm sondern fahre höchstens mal nach Lust und Laune mit dem Fahrrad durch die Natur. In der Diät absolviere ich mein Cardio i.d.R. ausschließlich morgens nach dem Aufstehen. Maximal 30min auf dem Ergometer sind meist ausreichend.
>> Ernährungsplan_Offseason.pdf

>> Ernährungsplan_Wettkampf.pdf

>> Trainingsplan.pdf